Berufsbild

Die Mal- und Gestaltungstherapie oder mit neuem Namen die Kunsttherapie, stellt eine Berufsgruppe von Therapeuten und Therapeutinnen dar, die mit dem künstlerischen Tun des Klienten/Patienten intervenierend umgehen.

Willen zum Dienen am Menschen

Kompetenz schöpfen

Kompetenz aus Selbsterfahrung schöpfen

Sie schöpfen ihre Kompetenz aus gereifter Selbsterfahrung, aus einem eigenem künstlerischen Tun, aus methodenübergreifenden Ausbildungskonzepten und freiem Willen zum Dienen am Menschen.

Das Arbeitsfeld des Kunsttherapeuten, der Kunsttherapeutin ist bestimmt durch den Auftrag des Klienten, einer Institution die leidende Menschen betreut, einer Klinik die eine kunsttherapeutische Arbeit mit Menschen unterstützt, will und fördert.

Im Bereich der Pädagogik und Erwachsenenbildung wirkt der Kunsttherapeut fördernd und nicht belehrend.

Es ist nicht so, dass der Kunsttherapeut seine Arbeit unter Beweis stellen muss. Er arbeitet frei und bedient sich Methoden, Konzepten oder Kompetenzen die er beherrscht.

Die Zusammenarbeit des Kunsttherapeuten mit dem Klienten basiert auf einem ethisch-ganzheitlichen Aspekt. Die Arbeit gründet auf freiheitlicher Initiative des Klienten oder auf Empfehlung einer beratenden Person des Klienten.

Unser Verständnis der Kunsttherapie

Künstlerische Mittel beherrschen

Künstlerische Mittel beherrschen

Der Kunsttherapeut ist selbst befähigt und beherrscht die künstlerischen Mittel, die er dem Klienten in der Form von Angeboten, Aufgaben oder Interventionsmöglichkeiten unterbreitet.

Die Kunsttherapie vollzieht sich in einem vertraglich festgelegten Rahmen. Die Bedingungen, Strukturen, Bezahlungsmöglichkeiten und Erwartungen sind transparent und stehen in der Eigenverantwortung des Therapeuten wie auch des Klienten.

Unter dem Begriff Kunsttherapie versteht der FKG den Umgang mit Malen, Plastizieren mit Ton und Stein, Gestalten, Figuren- und Puppenspiel, Biographiearbeit, Märchenarbeit, Bilderleben, Bewegen und Tanzen, Gruppen- und Einzelarbeiten, Theaterspiel, Schreiben, Musik, Singen und Gesprächsarbeit.

Neue oder ungewöhnliche Kunst-Mittel können nur therapeutisch wirksam werden, wenn der Therapeut und der Klient eine gemeinsame Kompetenz entwickeln.

Eine kunsttherapeutische Tätigkeit ist nicht an eine Kassenpflicht gebunden. Der Klient und der Therapeut stehen in einem ausgleichenden Schicksals-Verhältnis.